
Tatort - Göttingen - König in gelb
Ein Todesfall im Heim führt zu einer verdrängten Mordserie
Deutschland
Worum geht's
In einem Demenzheim in Göttingen stirbt eine Seniorin unter Umständen, die Charlotte Lindholm misstrauisch machen. Was zunächst wie ein isolierter Todesfall wirkt, führt sie zu einer alten Mordserie, die nie ganz zur Ruhe gekommen ist. Eine Schlüsselrolle spielt ein früherer Cold-Case-Ermittler, der selbst an Demenz erkrankt ist und nur bruchstückhaft sagen kann, was er noch weiß. Zwischen Pflegealltag, verlorenen Erinnerungen und alten Spuren tastet sich Lindholm an einen möglichen Täter heran.
Der Fall lebt davon, dass hier nicht nur Beweise unsicher sind, sondern schon die Wahrnehmung selbst. Aussagen kippen, Erinnerungen zerfallen, und Lindholm muss entscheiden, wem sie glauben kann, wenn Vergangenheit und Gegenwart ineinanderlaufen. So wird die Ermittlung zugleich zu einer Begegnung mit Angst, Vergänglichkeit und der Frage, was von Schuld übrig bleibt, wenn die Zeit alles verwischt. Die Atmosphäre bleibt dicht und unruhig, weil hinter jedem Detail sowohl ein Irrtum als auch ein verdrängtes Verbrechen stecken kann.
Lohnt sich's?
Perfekt für …
Zuschauer, die einen ernsten Krimi mögen, der weniger auf Action setzt und mehr auf Atmosphäre, Unsicherheit und die leisen, unbequemen Folgen von Erinnerung und Verfall.






