Tatort - Frankfurt - Fackel – Szenenbild

Tatort - Frankfurt - Fackel

Ein Kommissar rollt einen tödlichen Hochhausbrand neu auf

2026 · Deutschland

Wertung
8
/ 10

Worum geht's

Jahre nach einem Hochhausbrand in Frankfurt, bei dem 13 Menschen sterben, flammt der Fall bei einer Mahnwache erneut auf. Hamza Kulina trifft dort seine Ex-Freundin Almila wieder, die damals ihre Mutter verloren hat und bis heute auf Aufklärung drängt. Als ein Untersuchungsausschuss ins Leere zu laufen scheint, beginnt Hamza mit seiner Kollegin Maryam Azadi, den Brand als Cold Case neu aufzurollen. Was wie ein tragisches Unglück wirkt, führt sie zu einem mysteriösen Todesfall und zu der Frage, ob am Hochhaus verbotener Pfusch verbaut wurde.

Je tiefer Azadi und Kulina graben, desto deutlicher wird, dass hier nicht nur ein altes Feuer untersucht wird, sondern ein Geflecht aus Vertuschung, Geschäftsinteressen und politischen Beziehungen. Der Fall lebt von der Reibung zwischen persönlichem Schmerz und institutioneller Abwehr: für Almila ist der Brand nie vorbei, für die Ermittler wird er zum Kampf gegen Aktenlagen, Einfluss und Schweigen. So wird aus der späten Suche nach Verantwortlichen ein Krimi über soziale Verwundbarkeit, Macht und die Gefahr, die entsteht, wenn Wahrheit zu viele Interessen bedroht.

Lohnt sich's?

"Tatort - Frankfurt - Fackel" packt Dich nicht mit einem Rätsel nach Schema F, sondern mit einem alten Brand, der noch immer in Menschen und Institutionen glimmt. Gerade das macht die Folge so stark: Der Fall ist Krimi und gesellschaftliche Wunde zugleich. Azadi und Kulina ermitteln ruhig, klug und mit spürbarer Reibung, ohne sich in Routine zu verlieren. Dazu kommt eine dichte, beklemmende Stimmung, die bis zum Schluss trägt, auch wenn das Finale ziemlich auf Anschlag spielt.

Perfekt für …

Für Dich, wenn Du Krimis magst, die nicht nur Täter suchen, sondern Macht, Versagen und persönliche Folgen ernst nehmen und dabei spannend bleiben.

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