
Tatort - Wien - Gegen die Zeit
2026 · Deutschland
In Wien ermitteln Eisner und Fellner in einem Jugendheim
Worum geht's
In Wien stürzt der Leiter eines Jugenderziehungsheims in den Tod, und Moritz Eisner und Bibi Fellner übernehmen einen Fall, der schnell mehr ist als die Frage nach Täter und Motiv. Hinter den Mauern der Einrichtung treffen sie auf Jugendliche, Betreuer und Verantwortliche, die einander misstrauen, schweigen oder ihre eigene Version der Wahrheit erzählen. Je tiefer die Ermittlungen führen, desto deutlicher wird, wie eng dort Kontrolle, Schutz und Überforderung zusammenliegen.
Der Fall spielt in einem Milieu, in dem Fürsorge und Gewalt nicht sauber zu trennen sind. Eisner und Fellner müssen sich durch widersprüchliche Loyalitäten, versteckte Abhängigkeiten und eine Atmosphäre arbeiten, in der jede Aussage auch Selbstschutz sein kann. So wird die Suche nach dem Hergang zugleich zum Blick auf ein System, das junge Menschen formen, disziplinieren und auffangen soll — und in dem genau daraus neue Konflikte entstehen.
Kritiken
Aufräumen in Trümmern
Atmosphärisch dichter Wiener Krimi mit ambivalenten Figuren, kluger Inszenierung und starker emotionaler Spannung. Die fragmentarische Erzählweise trägt die innere Unruhe überzeugend bis zur Auflösung.





