
Tatort - Wiesbaden - Murot und der Elefant im Raum
2025 · Deutschland
Ein Kommissar sucht im Unterbewusstsein einer Komapatientin
Worum geht's
In Wiesbaden steht Felix Murot vor einem Fall, bei dem der wichtigste Zeuge nicht sprechen kann: Eva Hütter liegt im Koma, ihr fünfjähriger Sohn ist verschwunden. Um doch an Hinweise zu kommen, setzt Murot auf einen Neurofeedbackapparat, der ihn in Evas Unterbewusstsein führt. Dort bewegt er sich durch eine traumartige Gedankenwelt, in der Erinnerungen, Ängste und verschobene Bilder ineinanderlaufen — und in der irgendwo die Spur zu dem Jungen verborgen sein könnte.
Der Fall spielt sich damit nicht nur am Tatort, sondern im Kopf einer Mutter ab. Murot muss herausfiltern, was in diesen inneren Bildern für Schuld, Verdrängung oder reine Traumlogik steht und was tatsächlich auf das Verschwinden des Kindes verweist. So wird die Suche nach dem Jungen zugleich zu einer Erkundung von Evas seelischem Zustand, in dem sich Realität und Symbolik ständig überlagern.
Kritiken
„Tatort“ aus Wiesbaden: Ermittlung im Unterbewussten
Visuell einfallsreicher, surrealer Tatort mit spannender Prämisse und starken Innenwelt-Szenen. Trotz spürbarer Längen und gemächlichem Tempo bleibt der Krimi unterhaltsam und bietet Fans des skurrilen Murot-Universums viel zu entdecken.





