
Tatort - Schwarzwald - Das jüngste Geisslein
2026 · Deutschland
Ein suspendierter Kommissar sucht im Schwarzwald Eltern und Wahrheit
Worum geht's
Im Schwarzwald trifft der suspendierte Kommissar Friedemann Berg auf ein verstörtes Mädchen, das plötzlich vor ihm steht, während von seinen Eltern jede Spur fehlt. Aus der Begegnung wird ein Fall, der ihn trotz seiner Suspendierung nicht loslässt: Was ist mit der Familie geschehen, und warum scheint das Kind in einem Geflecht aus Angst, Schweigen und seltsamen Hinweisen gefangen zu sein? Je weiter Berg nachforscht, desto mehr verdichtet sich der Verdacht, dass hinter dem Verschwinden mehr steckt als ein gewöhnliches Verbrechen.
Der Fall spielt mit Motiven, die an düstere Märchen erinnern, und verlegt die Ermittlungen in eine Atmosphäre aus Wald, Abgeschiedenheit und unterschwelliger Bedrohung. Im Zentrum steht nicht nur die Suche nach den verschwundenen Eltern, sondern auch Berg selbst: ein Kommissar am Rand seines Berufs, der ohne offizielles Mandat handelt und dabei auf Widerstände stößt. So entsteht ein Krimi, in dem kindliche Perspektive, alte Bilder und reale Gewalt unheimlich nah zusammenrücken.
Kritiken
Ein Krimi wie ein Schauermärchen – aber etwas fehlt
Atmosphäre, Schauermärchen-Ton und einzelne starke Bilder überzeugen, doch Spannung und Figurenbeziehungen wirken konstruiert. Die Rehabilitierung des Kommissars erscheint dramaturgisch zu deutlich vom Reißbrett entworfen.





