
Tatort - Köln - Showtime
2026 · Deutschland
Ballauf und Schenk ermitteln hinter den Kulissen einer Kindershow
Worum geht's
In Köln führt ein Mord Ballauf und Schenk ausgerechnet an den Set einer generationsprägenden Kindersendung. Der Kameramann Stefan „Happy“ Glück wird tot im Kofferraum seines ausgebrannten Autos gefunden, kurz darauf erschüttert ein weiterer Todesfall das Umfeld von „Sachen und Lachen“. Vor der Kamera verkauft Moderator Frank Anders mit seiner Frau heile Welt, doch hinter den Kulissen stoßen die Kommissare auf ein eingespieltes Team, das seit Jahren zusammenarbeitet — und auf eine Atmosphäre, in der Loyalität, Abhängigkeit und Angst dicht beieinanderliegen.
Je tiefer die Ermittler in den Produktionsalltag eindringen, desto stärker kippt die bunte Fernsehfassade ins Beklemmende. Zwischen Studiolicht, Kultstatus und Kinderunterhaltung treten Machtspiele, ein rauer Umgangston und toxische Strukturen zutage, die lange überdeckt wurden. Der Fall lebt davon, wie zwei Welten aufeinanderprallen: außen die freundlich inszenierte Familienidylle, innen ein Betrieb, in dem Kränkungen, Kontrolle und alte Verstrickungen gefährlich werden.
Kritiken
Toll geschrieben, fabelhaft gefilmt und mit einem fulminanten Max Giermann besetzt. Eine scharfe, sehr gelungene Demontage falscher Idylle.
Toll geschrieben und fabelhaft gefilmt; die Kritik lobt besonders Max Giermanns fulminanten Auftritt und die bittere Demontage der bunten Fernsehwelt.
Bunt inszenierte Morde beim Kinderfernsehen
Die Folge wirkt bunt, frisch und ideenreich inszeniert (u.a. Splitscreen, ironische Spitzen) und sticht damit positiv aus dem oft redundanten Krimi-Alltag heraus, trotz gewisser Überdrehtheit.






