Tatort - Dortmund - Schmerz – Szenenbild

Tatort - Dortmund - Schmerz

In Dortmund führen Morde im Rotlichtmilieu zu alten Kriegswunden

2026 · Deutschland

Wertung
7
/ 10

Worum geht's

In Dortmund werden mehrere Männer aus dem Rotlichtmilieu ermordet, und was erst wie ein blutiger Konflikt in der Unterwelt aussieht, öffnet schnell eine viel ältere Wunde. Peter Faber, Rosa Herzog und Ira Klasnic stoßen bei ihren Ermittlungen auf eine verstörte junge Bosnierin, auf falsche Identitäten und auf einen Toten, der offenbar untergetaucht war, um seiner Vergangenheit zu entkommen. Die Spur führt aus Bordellen und Hinterzimmern zurück in die Gewaltgeschichte der Jugoslawienkriege.

Der Fall dreht sich damit nicht nur um Täter und Motive der Gegenwart, sondern um Kriegsverbrechen, verdrängte Schuld und die Frage, wie lange sich Gewalt wirklich verbergen lässt. Gleichzeitig wird der Druck im Team immer größer: Misstrauen, Intrigen und offene Konflikte vergiften die Ermittlungen, und Rosa Herzog gerät selbst ins Visier. So prallen in dieser Folge Milieukrimi, politischer Hintergrund und ein Ermittlerteam aufeinander, das an den eigenen Rissen fast ebenso sehr zu scheitern droht wie am Fall.

Lohnt sich's?

Tatort: Dortmund - Schmerz ist kein Fall für nebenbei, sondern einer, der Dich mit Wucht in eine schmutzige Gegenwart und eine noch schmerzhaftere Vergangenheit zieht. Die Folge sieht stark aus, baut bedrückende Spannung auf und verknüpft den Krimi klug mit politischer Schuld. Nur die dauernden Reibereien im Team gehen zwischendurch auf die Nerven. Wenn das Finale anzieht, sitzt Du aber wieder hellwach davor.

Perfekt für …

Passt zu Dir, wenn Du düstere Krimis mit politischem Unterton, emotionalem Druck und fordernder Erzählweise magst und Teamzoff notfalls in Kauf nimmst.

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