
Take That
2026 · 1 Staffel · Großbritannien · Dokumentarfilm
Wie Take That zu Popstars wurden und fast daran zerbrachen
Worum geht's
Du gehst zurück in die frühen 90er, als aus fünf gecasteten jungen Männern plötzlich Take That wird: Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams. Mit Archivaufnahmen und Interviews zeichnet die Serie nach, wie aus einer zusammengewürfelten Boygroup erst ein Live-Phänomen und dann einer der prägenden britischen Pop-Acts ihrer Zeit wird. Dabei bleibt es nicht bei der Karrierekurve, sondern auch bei den Beziehungen innerhalb der Band, die von Anfang an mitverhandelt werden.
Im Zentrum steht die Spannung zwischen öffentlichem Triumph und internem Druck. Die Serie schaut darauf, wie Ruhm, Rollenbilder und Kontrolle aus einer Pop-Maschine ein fragiles Gefüge machen, in dem Nähe und Konkurrenz ständig nebeneinander existieren. Besonders das schwierige Verhältnis zu Robbie Williams gibt dem Rückblick eine zweite Ebene: Es geht nicht nur um Hits und Hysterie, sondern auch um Brüche, Abgrenzung und die Frage, wie eine Band über Jahre zusammenhält, wenn jeder Einzelne etwas anderes sucht.
Kritiken
Die ganze Tragödie von Rob und Gaz
Die Doku wird als tragisch, aufschlussreich und gut gebaut beschrieben. Besonders stark sind die Dynamik zwischen Barlow und Williams sowie der Blick auf Boygroup-Mechanismen, ohne überschwängliche Euphorie.
Die ganze Tragödie von Rob und Gaz
Anschauliche, tragisch grundierte Bandgeschichte mit starkem Fokus auf Robbie und Gary. Der Artikel würdigt die Dramaturgie und den Reiz der Doku, ohne sie überschwänglich zu feiern.
150 Minuten Nostalgie
Unterhaltsame, nostalgische Musikdoku mit starkem Archivmaterial und erfreulich wenig Selbstbeweihräucherung. Das Drama bleibt präsent, ohne die Serie in larmoyante Starruhm-Klage kippen zu lassen.
Auch erschienen in: Dresdner Neueste Nachrichten, Ostsee-Zeitung
Wo streamen
Besetzung
Gary Barlowals Self
Howard Donaldals Self
Mark Owenals Self
Jason Orangeals Self
Robbie Williamsals Self
Crew
- Executive Producer
- Gabe Turner






