
Banksters
2026 · 1 Staffel · Deutschland · Krimi · Drama
Ein Azubi deckt in Berlin ein krummes Banksystem auf
Worum geht's
Berlin, 2004: Der Abiturient Yusuf fängt ausgerechnet bei der Bank eine Ausbildung an, die seine eigene Familie mit Krediten unter Druck setzt. Zwischen Schalterhalle, Leistungsdruck und dem Versprechen vom sozialen Aufstieg lernt er drei andere Azubis kennen, die ebenfalls mit Geldsorgen, Erwartungen und privaten Problemen kämpfen. Was als Einstieg in die Finanzwelt beginnt, kippt, als die vier hinter die Mechanik eines ausbeuterischen Systems blicken und Schritt für Schritt in die Kriminalität rutschen. Am Anfang der Serie steht Yusufs Festnahme wegen mehrfachen Bankraubs.
Von dort aus setzt die Geschichte auf Verhöre und Rückblenden: Du siehst, wie aus Kollegen Komplizen werden, wie Loyalität und Eigennutz auseinanderdriften und wie eng persönlicher Frust, Klassenfragen und kriminelle Entscheidungen zusammenhängen. Im Zentrum steht nicht nur die Frage, wie die Überfälle zustande kamen, sondern auch, wer Yusuf am Ende verraten hat und warum es ihn trifft. So wird aus dem Bankraub-Setup ein Blick auf ein Milieu, in dem Karriereversprechen, familiäre Verantwortung und Misstrauen ständig aneinandergeraten.
Kritiken
Schönen guten Tag, wo geht's denn hier zur örtlichen Sparkasse?
Starker Anspruch, aber klischeehafte Figuren und eine unübersichtliche Rückblendenstruktur. Themen wirken wie zusammengesteckte Prestige-TV-Bausteine; Ambivalenz bleibt Behauptung statt dramatisch motiviertem Risiko.
Die Bank gewinnt immer
Rasant und soghaft inszeniert, mit starkem Hauptdarsteller und viel Unmittelbarkeit. Die enorme Geschwindigkeit kostet jedoch Tiefe, Nebenfiguren bleiben blass und einige Motive wirken zu wenig erklärt.
Sparkasse statt Morgan Chase
Solide gespielte und ordentlich inszenierte Serie mit starkem Hauptdarsteller, die jedoch in psychologischen Flachheiten und Klischees stecken bleibt und am Ende nur mittelmäßig überzeugt.
Die gingen auch als Popband durch
Rasant inszeniert und stilbewusst, aber dramaturgisch flach. Die Kritik bemängelt plakative Figuren, fehlende emotionale Tiefe und den Vorrang von Tempo, Look und Effekten vor glaubwürdiger Charakterentwicklung.
Hohes Tempo und viele Themen erzeugen Druck und Unmittelbarkeit, nehmen den Szenen jedoch Tiefe. Familien-, Coming-of-Age- und Krimielemente überfordern die Figurenzeichnung spürbar.
Wo streamen
Besetzung
Eren M. Güvercinals Yusuf
Merlin Von Garnierals Malte
Michelangelo Fortuzzials Steven
Maria Dragusals Melanie
Zoe Fürmann
Anna Bardavelidze
Numan Acar
Britta Hammelstein
Andreas Pietschmann
Omid Memar
Crew
- Creator
- Bernd Lange






